BERUFLICHE BILDUNG IN DER EUGEN-REINTJES-SCHULE HAMELN
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Warum Qualitätsmanagement?


Der Wandel ist nicht mehr der, der er einmal war. Statt eines kontinuierlichen, überschaubaren und steuerbaren Entwicklungsprozesses erleben wir Veränderungen, die umfassend gleichzeitig, radikal und schnell sind. Veränderungen im Dienstleistungsunternehmen "Schule" sind kein Selbstzweck, sondern dienen der Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit und damit der Sicherung der Existenz des "Unternehmens". Deshalb haben in den letzten Jahren Qualitätssicherungssysteme aus der Wirtschaft Eingang in die schulische Qualitätsdebatte gefunden. Die Übertragbarkeit in die schulische Wirklichkeit ist allerdings mit Problemen verbunden. Im berufsbildenden Bereich haben sie allerdings größere Verbreitung gefunden.

Vom EFQM-Modell zum Kernaufgabenmodell


Das EFQM-Modell (vgl. Bild 1) wurde von verschiedenen führenden Unternehmen gegründet und zielt auf eine umfassende Qualität in einem Betrieb oder einem Teilbereich eines Betriebes. Das Modell der EFQM ist eine aus neun Kriterien (und insgesamt 33 Unterkriterien) bestehende, offene Grundstruktur. Fünf Kriterien nennen sich "Befähiger-Kriterien" und vier "Ergebnis-Kriterien". Die Bedeutung der Kriterien wird in Prozent angegeben. Die "Befähiger"- Kriterien handeln davon, wie eine Organisation vorgeht. Die "Ergebnis"-Kriterien behandeln, was eine Organisation erzielt. Die "Ergebnisse" sind auf die "Befähiger" zurückzuführen. Das Modell berücksichtigt die vielen Vorgehensweisen, mit denen nachhaltige "Excellence" in allen Leistungsaspekten erzielt werden kann.
Seit 2004 sind alle berufbildenden Schulen in Niedersachsen verpflichtet, ein auf dem EFQM-Modell basierendes Qualitätsmangement aufzubauen. Nach einer umfassenden Analyse dieses Einführungsprozesses wurde das Qualitätsmanagement im Jahr 2011 ergänzt und das EFQM-Modell durch das sog. Kernaufgabenmodell (KAM, siehe Bild 2) für die speziellen Erfordernisse der berufsbildenden Schulen adaptiert. Dieses Modell beinhaltet 48 auf berufsbildende Schulen abgestimmte Kernaufgaben. Die Prozesse zu einer Kernaufgabe werden von den Schulen präzisiert, wobei fachlich erforderliche, innerschulische Differenzierungen möglich sind. In Anlehnung an die "EFQM Level of Excellence" wurden für die Einschätzung der 48 Kernaufgaben vier Einschätzungsstufen eingeführt.


Die Konsequenzen für die ERS


Einige Schulen - wie die Eugen-Reintjes-Schule - haben die Wichtigkeit des Qualitätswesens in der Schule (für die Schule) schon vor langer Zeit erkannt und Maßnahmen eingeleitet. Einfache Rezepte funktionieren nicht mehr. Wer mit Veränderungen beschäftigt ist, hat ein komplexes (nicht zu unterschätzendes) Projekt vor sich, dessen einziger beständiger Bestandteil der Wandel selbst ist. Die einzig wirksame Methode, diesen Herausforderungen zu begegnen ist, sich im Vorfeld auf Mögliches und Denkbares einzustellen (zu planen) und die Organisation darauf vorzubereiten. Ebenso Veränderungen "pro"-aktiv anzugehen und damit verbundene Ziele auch tatsächlich zu erreichen. Als Voraussetzung für Veränderungen gilt es, bereit und fähig zu sein, externe und interne Veränderungen zu identifizieren und sich den daraus ergebenden Veränderungsbedarf zu definieren. Lange vor der Festlegung des Kultusministeriums (Kultusminister B. Busenmann, 2004) auf das EFQM-Modell für berufsbildende Schulen stand für die Eugen-Reintjes-Schule fest, dass sich etwas ändern muss. Sie strebte eine Qualitätserhöhung an. Die Schulleitung und die Lehrkräfte gingen dabei im Besonderen folgenden Fragen nach: Machen wir das Richtige (Effektivität)? Und: Machen wir das, was wir als das Richtige ausgewählt haben, richtig (Effizienz)? Das führte zu Folgefragen, z. B. nach der Identität, dem Leitbild, Zielrichtung, Ausrichtung der Schule, Zielgruppenorientierung, Anforderungspotenziale, Ressourcenpolitik u.a. Da sich ausreichend Energie-Potenzial fand, diese Schule auf dem Qualitätsweg weiter zu entwickeln, war der Grundstein gelegt.



EFQM

Unsere wichtigen Punkte:


1. Ergebnisorientierung
2. Kundenorientierung
3. Führung und Zielkonsequenz
4. Management mit Prozessen und Fakten
5. Mitarbeiterentwicklung und -beteiligung
6. Kontinuierliches Lernen, Innovation und Verbesserung
7. Aufbau von Partnerschaften
8. Verantwortung gegenüber der Öffentlichkeit
Eugen-Reintjes-Schule  -  Breslauer-Allee 1  -  31787 Hameln  -  Tel.: 05151/989401  - Fax: 05151/989430 - E-Mail: verwaltung@ers-hameln.de
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